KIK – Katholisch im Kreuzfeuer

KIK – Katholisch im Kreuzfeuer

Was ist „KIK“?

Unterwegs mit Freunden kann sich das Gespräch mal schnell um das Thema „Kirche“ drehen.
Sätze wie
„Ist es nicht unverschämt, den Priestern das Heiraten zu verbieten?“
„Hatte nicht auch Jesus viele Geschwister?“
„Du gehörst immer noch zu diesem inquisitorischen Verein von Kreuzfahrern und Hexenverbrennern?“
stehen manchmal an der Tagesordnung.

Jeder kennt diese Situationen: KIK – Katholisch im Kreuzfeuer. „Natürlich, wir sind katholisch, überzeugt und praktizierend“. Aber oft halten wir mit unserer eigenen Überzeugung hinter dem Berg, weil wir nicht genau wissen, was wir sagen sollen. Die KIK-Artikel, geschrieben von Pater Dr. Markus Christoph (SJM), liefern Argumente zu den wichtigsten „heißen Themen“ unseres katholischen Glaubens.
Aber auch jemanden, der einfach Interesse daran hat, diese Brennpunkte zu behandeln sei die KIK-Reihe empfohlen.


Übrigens…

…sind wir nicht die ersten Christen, die öfter mal in Argumentationsnot geraten. Schon im ersten Jahrhundert musste Petrus seine Pfarrkinder ermahnen: »Seid stets bereit, jedem Antwort zu geben, der von euch Rechenschaft verlangt über die Hoffnung, die euch beseelt« (1Petr 3,15). Hören wir auf den Appell des ersten Papstes.

Unterwegs mit Freunden kann sich das Gespräch mal schnell um das Thema „Kirche“ drehen. Ist es nicht unverschämt, den Priestern das Heiraten zu verbieten? Hatte nicht auch Jesus viele Geschwister? Du gehörst immer noch zu diesem inquisitorischen Verein von Kreuzfahrern und Hexenverbrennern?

Jeder kennt diese Situationen: KIK – Katholisch im Kreuzfeuer. Natürlich, wir sind katholisch, überzeugt und praktizierend. Aber oft halten wir mit unserer eigenen Überzeugung hinter dem Berg, weil wir nicht genau wissen, was wir sagen sollen. Die KIK-Artikel liefern Argumente zu den wichtigsten „heißen Themen“ unseres katholischen Glaubens.


Folgende Themen behandelt KIK:

Fragen zum Glauben

Hat der Papst immer recht?
Warum verweigert die Kirche Frauen die Priesterweihe?
Warum beten wir zu Heiligen?
Kann ein liebender Gott den Kreuzestod seines Sohnes verlangen?
Wie funktioniert Bittgebet?
Warum lässt Gott Leid zu?
Kann man die Existenz Gottes beweisen?

Fragen zur Moral

Warum kein Sex vor der Ehe?
Ist die Ehe absolut unauflöslich?
Warum immer noch der Pflichtzölibat?

Fragen zur Bibel

Könnten in den Evangelien nicht auch Fehler stehn?
Hatte Jesus Geschwister?
Wo steht im Evangelium, dass Jesus Gott ist?

Fragen zur Kirchengeschichte

Wie konnte es zur Hexenverfolgung kommen?
Waren Kreuzzüge nicht einfach christliche Djihads?
Wie unchristlich war die Inquisition?
Gab es eine Päpstin Johanna?
Der Fall „Galilei“
Hätte Pius XII. den Juden mehr helfen müssen?

Sonstige Themen

Dan Browns Sakrileg: Wie viel Fehlinformation hat auf 605 Seiten Platz?

 

retrokatholisch veröffentlicht diese Beiträge mit freundlicher Genehmigung von P. Markus.

Quelle: SJM-Homepage (Dort gibt stehen auch viele dieser Beiträge als Download zur Verfügung)

3 thoughts on “KIK – Katholisch im Kreuzfeuer

  1. Ihre erste Frage dürfte die am häufigsten falsch beantwortete sein.

    Die Antwort lautet nämlich NEIN, der Papst HAT nicht immer Recht. Um es mit einem Syllogismus zu belegen.

    Alle Menschen sind immer fehlbar.
    Alle Päpste sind Menschen.
    Deswegen sind alle Päpste jederzeit fehlbar.

    Aber die Antwort lautet auch, JA, der Papst BEHÄLT IMMER RECHT, in allen Dingen, weil er der Papst ist und als Monarch einer absolutistisch verfassten Kirche der alleinige Gesetzgeber, der oberste Ankläger, der höchste Richter und der letzte Exekutor ist.
    Die Gewalten, die in einer freiheitlich verfassten Demokratie geteilt sind, ja geteilt sein müssen, sind in der römisch katholischen Kirche in der Person des Papstes vereint, wie es das katholische Kirchenrecht in Canon 331 des Codex Iuris Canonici befiehlt.

    Can. 331 — Der Bischof der Kirche von Rom, in dem das vom Herrn einzig dem Petrus, dem Ersten der Apostel, übertragene und seinen Nachfolgern zu vermittelnde Amt fortdauert, ist Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden; deshalb verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann.

    Und was die Unfehlbarkeit (lediglich in Fragen des Glaubens und der Moral) angeht, so entspricht die nichts anderem als einem Kassationshof in säkularen Staaten, mit dem Unterschied, dass weltliche Gerichte ihre Rechtsprechung korrigieren können und dies auch tun; siehe die Rechtsprechung der Bundesgerichte bis zum BVG, die Päpste aber für immer und ewig an die Entscheidungen der Vergangenheit gebunden sind.
    Vielleicht hat es deshalb seit der Einführung der päpstlichen Unfehlbarkeit anno domini 1870 nur eine einzige Entscheidung gegeben, die der Papst ex cathedra verkündet hat.

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