Modesty auf dem Laufsteg

Modesty auf dem Laufsteg

Aus gegebenem Anlass: Ein Beitrag zur guten Kleidung.

Schauspielerin Jessica Rey zum Thema #modesty
Sie liefert eine klare Antwort auf die Thesen von Maximilian Krah auf thecathwalk.net.
Der Vortrag ist leider nur in englischer Sprache verfügbar – aber Jessica redet so deutlich, dass selbst ungeprobte Englischkenntnisse ausreichen müssten, um diese junge Frau zu verstehen.
Jessica vertreibt inzwischen modische Schwimmanzüge auf reyswimwear.com

Anmut, Bescheidenheit, Schönheit  – diese Dinge dürfen und sollen eine Frau zieren.
Ich wurde erst vor Kurzem von einer jungen Freundin in Stuttgart angesprochen, wie sie sich denn kleiden soll und ob ich ihr konkrete Tipps geben könne. Ich wusste ihr keine klare Antwort zu geben und war ein wenig über die Frage verblüfft. Erst mit dieser Frage ist mir jedoch wirklich klar geworden, wie wichtig diese Frage ist – aber auch wie wenig es im Moment zu diesem Thema im deutschsprachigen Internet zu lesen gibt. Denn ja! Es gibt Möglichkeiten, sich „modest“ zu kleiden – und dazu noch „chic“ und „attraktiv“ zu sein.
Dazu möchte ich ihr und allen anderen Interessierten ein paar Beispiele mit den nachfolgenden Bildern zeigen.

Übertriebene Betonung des Körpers ist absolut überflüssig, um schön zu sein – ja mehr noch: Es würde der wahren Schönheit schaden! Deshalb möchte ich an euch Mädchen und Frauen appelieren: Geht nicht leichtfertig mit eurer Bekleidung um. Gott hat euch einen wunderbaren Körper geschenkt! Der Hl. Apostel Paulus nennt den Leib den „Tempel des Hl. Geistes“. Haltet ihn rein. Natürlich gilt dies auch für Jungs und Männer!

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Auch Heilige haben übrigens von der guten Kleidung gesprochen. Ganz besonders möchte ich auf den Hl. Franz von Sales und seine Philothea verweisen: „Von der geziemenden Kleidung“ (auf philothea.de)

Bearbeitet am 09.10.2015: Ausführlichere Schilderung der Begebenheit in Stuttgart und Entfernung einiger „typos“ 😉
Header-Foto: Lotus Carroll – CC BY-NC-SA 2.0
Chant for Peace – Musik verbindet!!

Chant for Peace – Musik verbindet!!

Die Schlagzeilen der letzten Wochen berichteten in großem Ausmaß über Kriegskonflikte in der ganzen Welt – und dem damit verbundenen Elend. Auch die Flüchtlingswelle die Deutschland erreichte war ein Thema, über welches groß berichtet wurde (wenn leider auch sehr einseitig berichtet wurde). Fest steht jedoch: Viele Menschen in Deutschland brauchen nun Hilfe!

Besonders jetzt sind Wege gefragt, mit diesem Problemen umzugehen. Und auch die Musik kann ein wunderbares Mittel sein, um Menschen zusammen zu bringen. Genau diese Einheit ist den Mönchen aus Stift Heiligenkreuz mit Timna Brauer gelungen – indem sie die Schönheiten von Gregorianik (dem traditionellen Gesang der römisch-katholischen Kirche) und jüdischem Gesang zusammenbringen.

Doch viele Worte nützen hier nichts: Lassen wir den Klang eines solches Liedes sprechen:

Es handelt sich um das Album „Chant for Peace“. Durch die neuen Ereignisse kommt dem Album vom Label der Deutschen Grammophon ganz neues Gewicht zu. Es war mir ein wahres Anliegen, über dieses Album nochmals zu berichten, da sie einen wiklich einzigartigen Klang hat – und ich auch jemandem versprochen hatte, nochmals über das Album zu schreiben. Wer von dieser CD erwartet, das zu hören, was bei „Chant – Music for Paradise“ oder anderen gregorianischen Alben zu hören bekommt, wird überrascht sein. Das Album hört sich wirklich ganz anders an. 😉

Zisterziensermönche-Stift-Heiligenkreuz

Im Insgesamten halte ich die CD für sehr gelungen! Schön finde ich auch, dass gewisse Stücke „Original“ geblieben sind. Ich kann nicht genau sagen warum, aber für mich werten diese Lieder das Album wirklich auf. Also ein wirklich gut zusammengestelltes Album.
Und wir sollten nicht vergessen: Gregorianik ist gesungenes Gebet: Eine wunderbare Art, mit unserem Herrn in Verbindung zu treten.

Deshalb: Absolute Kaufempfehlung für alle Erkundungsfreudigen! 🙂


Titelbild: © Stephan Boehme / DG
Hohelied der Liebe

Hohelied der Liebe

Was ist eigentlich Liebe?

Liebe. Jeder sucht sie und doch, so scheint es, finden so wenige die wahre Liebe. Was ist eigentlich Liebe?
Der Hl. Apostel Paulus beschreibt diese in seinem ersten Brief an die Korinther in dem bekannten „Hohelied der Liebe“.

Dieser Beitrag ist ganz besonders für eine liebe Freundin von mir mit der ich heute ein wunderbares Gespräch führen durfte.

Entnommen sind diese Zeilen (1 Korinther 13) aus einer echten Retro-Bibel-Übersetzung; ein 101 Jahre altes Exemplar einer „Vulgata“-Übersetzung von Augustin Arndt SJ.

Wenn ich mit den Zungen der Menschen und Engel rede, aber die Liebe nicht habe, so bin ich wie ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle geworden. Und wenn ich die Gabe der Weißsagung habe, und kenne alle Geheimnisse und alle Wissenschaft, und wenn ich allen Glauben habe, so daß ich Berge versetzen könnte, die Liebe aber nicht habe, so bin ich nichts.Und wenn ich alle meine Habe zur Speißung der Armen austheile, und wenn ich meinen Leib dahingebe, daß ich verbrannt werde, die Liebe aber nicht habe, so nützt es mir nichts.

Die Liebe ist langmüthig, ist gütig;
die Liebe eifert nicht,
sie handelt nicht unbescheiden,
sie bläht sich nicht auf;
sie ist nicht ehrsüchtig,
sucht nicht das ihre,
sie läßt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht an;
sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit,
sie freut sich aber mit der Wahrheit;
alles erträgt sie,
alles glaubt sie,
alles hofft sie,
alles übersteht sie.
Die Liebe hört nie auf,
wenn auch die Weissagungen abgethan werden
oder die Sprachen ein Ende nehmen,
und die Erkenntniß vergehen wird.

Denn unser Erkennen ist Stückwerk, und unser Weißsagen ist Stückwerk. Wenn aber das Vollkommene kommt, dann wird das, was Stückwerk ist, abgethan werden.
Als ich ein Kind war redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich aber Mann ward, legte ich ab, was des Kindes war. Jetzt sehen wir durch einen Spiegel im Räthsel, alsdann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich erkennen, so wie ich erkannt bin.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung Liebe, diese drei; das größte aber unter diesen ist die Liebe.

Bildquelle: Eigenes Foto aus Kevelaer
Meinen, Wissen und Glauben

Meinen, Wissen und Glauben

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Glauben und Wissen?

Oft hört man Menschen lapidar sagen: „Glauben heißt nicht Wissen“. Doch ist das tatsächlich so?? Und überhaupt: Warum glauben Menschen denn eigentlich?
Hast du dir vielleicht selbst schon einmal diese Fragen gestellt? Wenn ja, bist du hier goldrichtig!

Hier nun wieder ein kurzes Antwortvideo des „3MC“:

War die Antwort zufriedenstellend? Wenn euch die 3MC-Reihe gefällt, so könnt ihr diese auch bestellen. Weitere Infos gibt es auf der Hauptseite.

Bildquelle: Bildauszug aus dem 3MC-Video. Mit freundlicher Genehmigung von P. Johannes.

Weitere 3MC-Beiträge:

3MC – Der drei Minuten Katechismus

3MC – Der drei Minuten Katechismus

Was ist 3MC?

Einigen von euch ist unter Umständen schon aufgefallen, dass retrokatholisch „3MC“, also den „3 Minute Catechism“ besonders empfiehlt. Dies ist nicht ohne Grund so:
Das Projekt erläutert in kurzen, einfach zu verstehenden Zeichentrick-Videos, warum wir Katholiken Sachen glauben, die für einen Außenstehenden unter Umständen als sehr komisch wahrgenommen werden.
Ja, unser Glaube ist nicht irrational! – alles was wir in der katholischen Kirche glauben, hat einen Grund.

Diese Hintergründe zu (er)kennen ist ein großer Schritt in Gottes Richtung. Zudem werden euch diese kurzen Videos sicherer machen, wenn euch einmal eine Freundin oder ein Freund von euch nach dem „warum?“ fragt.

3MC gibt unter vielem anderen Antworten auf: Continue reading

Warum „retrokatholisch“?

Warum „retrokatholisch“?

Warum wird der Name „retrokatholisch“ genutzt?

„retro“ liegt im Trend. Und schon immer forderten Menschen „Reformen“ also die Rückkehr zu scheinbar vergangenen oder vergessenen Werten. Wer sich heute eine Kamera im retro-design kauft, der kauft sich zumeist eine Kamera, die zwar technisch auf dem neutsten Stand der Dinge steht, optisch jedoch im Gewand einer vergangenen Ära auftritt.
So ist auch „retrokatholisch“ zu verstehen.

Nicht soll retrokatholisch als ein „rückwärtsgerichtetes“ Projekt betrachtet werden, sondern als ein progressives, in die Zukunft gerichtetes, welches „Elemente früherer Stilrichtungen in Musik, Design o. Ä.“ (siehe Duden: http://www.duden.de/rechtschreibung/retro, Stand 05.04.2015 – Ostersonntag), in diesem Fall der katholischen Kirche, auffasst.
Zum Design gehört das Lehramt der katholischen Kirche, welchem sich „retrokatholisch“ vollständig unterstellt (und somit auch dem Papst). Dieser feste Unterbau (Fundament), welcher vollkommen auf Jesus Christus gebaut ist, soll davon abhalten, irreführende Beiträge zu publizieren. Sollte deshalb ein Artikel von dieser Seite nicht dem Lehramt der Kirche entsprechen, bitten wir um einen kurzen Hinweis. retrokatholisch wird diesen nach Prüfung unverzüglich entfernen oder verbessern.

retrokatholisch möchte besonders Jugendliche ansprechen; aber auch für jeden anderen Menschen wird es hier hoffentlich hilfreiche Beiträge geben.

Dieses Projekt steht unter dem Schutzmantel der Gottesmutter (deshalb ist hier alles blau) und unter dem Patronat der vier Evangelisten.

Also noch einmal zusammengefasst: „retro“ kombiniert altes und neues; „Tradition“ und „Aufbruch“ innerhalb der katholischen Kirche. Kurz gesagt: Dieses Projekt ist schlicht und einfach (römisch) katholisch!

Bildquelle: Eigenes Foto einer Retro-Kamera.
Erlöst? Von was??

Erlöst? Von was??

Ok, Jesus ist gestorben. Aber warum eigentlich?

Jesus Christus ist auf die Welt gekommen um uns zu erlösen. Schnell stellt sich da die Frage: „Von was hat er uns denn überhaupt erlöst?“. Viele Juden zur Zeit von Jesus glaubten (darunter übrigens auch viele seiner Jünger), dass der Messias (also der Gesalbte; der Erlöser) sie von der Unterdrückung der Römer mit Waffengewalt befreien wird. So folgten auch sehr viele Menschen Jesus, da sie in Ihm diesen Erlöser sahen. So kam es z. B. auch zu sehr großen Menschenaufkommen bei Ereignissen wie der Bergpredigt oder dem glorreichen Einzug nach Jerusalem.

Schnell wechselte die Stimmung gegen Ihn, wenn er andeutete, dass Er nichts von Waffengewalt hält und geistige Dingen den Vorrang gibt. Aufgestachelt von den Pharisäern brachte das Volk Ihn sogar um. Hat Jesus also seine Mission verfehlt?
Nein, ganz und gar nicht: Denn Er ist in erster Linie nicht gekommen, um uns von weltlichen Dingen zu erlösen (also von den Römern), sondern von den Sünden, allen voran der Erbsünde und der schweren Sünden (auch Todsünde genannt).

Doch was ist Sünde eigentlich? Dazu ein sehr gutes und kurzes (5 Minuten) Video vom „3MC“ von Kaplan Johannes Maria Schwarz: Continue reading

Wahrheit und Opfer

Wahrheit und Opfer

Karfreitag. Jesus wird zum Tode verurteilt, wird gegeißelt, gekreuzigt und stirbt FÜR UNS.

Gestern gab es einen Beitrag darüber, ob es Gott wirklich gibt. Wenn Gott also tatsächlich die Wahrheit ist, müssen wir dann nicht auch dieser Wahrheit folgen?

Die Wahrheit bei unserem Herrn und Gott Jesus Christus ist, dass dieser uns durch das Sterben am Kreuz erlöst hat. Gleich einem Lamme hat er sich für uns hingegeben (Jesaja 53,7). Es gab nichts, was seinen Tod oder andere Strafen verlangt hätte, er wurde unschuldig(!) ans Kreuz geschlagen. Jesus ist für die Wahrheit gestorben; wie er schon zu Pilatus bei seinem Verhör sagte (Joh 18,37):

Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.

Der letzte Satz von Jesus ist klipp und klar: „hört auf meine Stimme.“ Und hier merken wir unter Umständen, dass das, was Jesus fordert, nicht einfach ist. Die Wahrheit hat einen klaren Bezug zum Kampf, zum Opfer, zu Leid, Not und Tod. Er fordert unser ganzes Sein, ALLES sollen wir Ihm geben. Continue reading

Chant for Peace

Chant for Peace

Im Marienmonat Mai soll das neue Album von den Zisterzienser-Mönchen aus Stift Heiligenkreuz und Timna Brauer erscheinen.

Die richtige Musikwahl ist in jeder Hinsicht wichtig, auch für die Seele. Gregorianischer Choral ist sakrale Musik, welche sich im Laufe der Jahrhunderte zur Ehre Gottes entwickelt hat. Also echt retro-klingende Musik! Das Zusammenspiel mit der jüdischen Tradition (aus welcher das Christentum im übrigen hervorgeht) scheint sehr spannend. Jup, ich weiß, dass das alles etwas ungewohnt klingen mag! Aber nehmt euch wirklich einmal eine stille Zeit und hört solche Musik an. Schaden wird es in keinem Fall, das ist ein Versprechen!

Deshalb heute dieser Hinweis auf dieses bald erscheinende Album. Merkt es euch vor! Continue reading